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Projekt "Würde steht nicht im Konjunktiv" Projektziele und Vorstellung der einzelnen W

Das generationenübergreifende Projekt „WÜRDE steht nicht im Konjunktiv“ will das Thema Würde in seinen verschiedenen Dimensionen und auf unterschiedlichen Ebenen gemeinsam mit den BewohnerInnen des ländlichen Raums zwischen Nordwestmecklenburg und Landkreis Rostock ausloten. Es soll den Austausch zwischen den verschiedenen Generationen und sozialen Gruppen fördern und das Leben in einer strukturschwachen Region für alle lebbarer machen. In sieben verschiedenen Werkstätten soll das Thema auf ganz unterschiedliche Weise erkundet werden: durch verschiedenen künstlerische Formen und durch philosophische Annäherungen. Unsere Ausgangsfragen sind: Ist Würde angeboren? Welchen Anteil haben kulturelle Identität, soziales Handeln, Geld, Alter, Stolz, Arbeit, Gemeinschaft? Dabei ist uns ein Ansatz wichtig, der die unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Altersgruppen, sozialer Schichten, kultureller Identitäten und Geschlechter berücksichtigt.

Die sieben Werkstätten:

1. Darstellen - Theaterwerkstatt. Ausdruck und Tanz. Synthese der Sinne. Koordination: Lydia Klammer/Theaterpädagogin und Malerin; wöchentliche Probenzeit mit Kindern und Erwachsenen, Workshops mit Gästen (ca. 12 Teilnehmende)

2. Einander zuhören - Klangwerkstatt. Besinnung auf eigenes Können. Learning by listening. Stille möglich machen; Koordination: Andreas Finger und Bernhard Knierim; wöchentliches Ensemblespiel mit verschiedenen Instrumenten und Menschen jeden

Alters; Klangraum einmal im Monat an einem Samstagabend mit Profimusikern und Laien gemeinsam, Workshops mit Gästen, (ca. 12 Teilnehmende)

3. Anreichern - Liedgutwerkstatt. Internationales Chorprojekt mit Menschen verschiedener Kulturen. Lieder sammeln. Zusammen finden. Tradition, kulturelle Identität und Austausch. Koordination: Barbara Wetzel,

Singen mit Kindern und Erwachsenen aus aller Welt wöchentlich, mit Barbara Wetzel (ca. 15 Teilnehmende); zwei Workshops gemeinsam mit anderen Chören oder Sängern und singenden Flüchtlingen, die neu oder schon länger in Bützow und Umgebung angesiedelt sind, Beginn einer Sammlung von Liedern, die sie und wir mitbringen, mit Katharina Haak, Übersetzerin Musik und einer Dolmetscherin; (ca. 30 Teilnehmende) und ein Workshop mit Ida Kelarová und Band zum Mut machen. (ca. 20 Teilnehmende)

4. Entwickeln – Kulturphilosophische Werkstatt. Koordinierung: Meena Knierim, Susanne Wetzel, zehn Vorträge über die Würde, das Geld, die Arbeit, das Altern, gewaltfreie Kommunikation u.a. von verschiedenen Referenten mit anschließenden Streitgesprächen. (ca. 15 Teilnehmende) Etablierung eines wöchentlichen Redeplatzes (ca.10 Teilnehmende)

5. Äußern – Alphabetenwerkstatt. Schöpferisches statt produktives Arbeiten. Weitergabe von Erlebtem. Mut zu Neuem. Koordinierung Gabriele Hesse; wöchentlich; Sammeln von Geschichten und Biografien, Qualitzer Poetry Slam, Dorfzeitung; Leute aufsuchen und sie erzählen lassen (ca. 6 Teilnehmende), im Rahmen der Ganztagsschule gemeinsam mit Jugendlichen (ca. 10 Teilnehmende), zusammen schreiben, Gedichte der Woche im Schaukasten; Bilder finden und entwickeln, Workshops mit Silke Peters, Stralsunder Autorin, guaia guaia (Unplugged Leben) und anderen

6. Müßiggehen - Gehwerkstatt. Dasein. Hiersein üben. Spazieren – Denken. Koordinierung: Gudrun Schützler; vier Samstage mit Spaziergehexperten

(ca. 8 Teilnehmende)

7. Würdigen - Filmprojekt. Dokumentation der einzelnen Werkstätten und des abschließenden Festivals.

Am Ende des Projektes soll ein eintägiges KleinKunstFestival stattfinden, wo nach dem Vorbild des Stationentheaters an verschiedenen Orten in der Landschaft Bühnen für Gesang, Theater, selbstgemachte Musik und Kuchen vorgefunden werden und die Zuschauer sich die Ergebnisse der Werkstätten erwandeln und sich in Darstellende verwandeln können.

VORSTAND

Sabine Adolphi

Barbara Wetzel

Julia Marx

Friedrich Bielenstein

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